Ernährung bei MS

September 9, 2017

 

 

 

 

 

Zum wiederholten Male trafen wir uns dieses Jahr in den Räumen der Volkshochschule Dresden. Das war das erste Mal nachdem die Volkshochschule umgezogen ist. Überraschenderweise war ich der erste Teilnehmer, der dort eintraf (normal zähle ich zu den letzten). Es dauerte nicht lange, da trafen auch die anderen Gruppenmitglieder ein. Uns erwarteten drei freundliche, junge Damen, die uns auch gemeinsam durch die nächsten drei Stunden begleiten sollten. Es waren wieder tolle neue Erfahrungen dabei.

So erfuhr ich zum ersten Mal über den von mir verschmähten Tofu, dass es ihn auch in einer Variante gibt, die man verrühren kann und dann Seiden-Tofu heißt.

Auch machte ich zum ersten Mal praktische Bekanntschaft mit Quinoa, eine Pflanzenart aus der Gattung der Gänsefüße in der Familie der Fuchsschwanz­gewächse (Amaranthaceae).  Sie gehört seit 5000 Jahren in den Anden zu den Kulturpflanzen. In diesen Hochregionen gehören diese zwei bis sechs Milligramm schweren einsamigen Nüsschen zu den Grundnahrungsmitteln der Bergvölker, da Mais in dieser Höhe nicht mehr angebaut werden kann. Auch wenn mir Amaranth im Müsli gut schmeckt, muss ich gestehen, dass Quinoa für mich sehr gewöhnungsbedürftig ist und wahrscheinlich nie zu meinen Favoriten zählen wird.
Eine interessante und nachahmungswürdige Variante der Kürbissuppe war unter den Empfehlungen. Dazu muss ich gestehen, dass dem Sohn meiner Mutter Kürbis überhaupt nicht schmeckt. Zusammen mit den Rezepten erhielten wir die obligatorischen aber immer wieder wichtigen Tipps für den Alltag:

  • Bevorzugen Sie pflanzliche Lebensmittel sowie Milch undMilchprodukte. Greifen Sie dabei fettarme Milch- und Milchprodukte

  • Versuchen Sie nicht öfter als zwei Mal die Woche kleine Fleischmahlzeiten zu sich zu nehmen.

  • Bevorzugen Sie fettarmes Fleisch und Wild.

  • Meiden Sie fettes Fleisch bzw. fette Wurstwaren und Innereien.

  • Essen Sie mindestens zweimal pro Woche eine Fischmahlzeit.

  • Bevorzugen Sie fettreiche Fische, z. B. Lachs, Makrele und Hering.

  • Sie enthalten die wichtigen Omega-3-Fettsäuren.

  • Verzichten Sie möglichst auf tierische Fette wie Butter und Schmalz.

  • Ersetzen Sie diese durch pflanzliche und kaltgepresste Ölewie Raps-, Soja- und Leinöl.

  • Essen Sie möglichst nicht mehr als zwei Eigelb in der Woche.

  • Bauen Sie täglich viel Obst und Gemüse in lhren Speiseplan ein.

  • Essen Sie täglich Vollkornprodukte sowie Nüsse.

  • Trinken Sie mindestens 1,5l Mineralwasser oder kalorienarme Getränke
    (z.B. Fruchtschorlen) am Tag.

  • Bewegen Sie sich täglich, möglichst an der frischen Luft.

  • Vermeiden Sie Übergewicht.

  • Nehmen Sie Nahrungsergänzungsmittel nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein.

  • Alkohol, Rauchen und Stress können Entzündungsprozesse verstärken.

  • Achten Sie im Alltag auf eine gesunde (bewusste) Lebensweise.

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