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Die Kunst des guten Umgangs mit sich und anderen in Zeiten der Veränderung Ein Vortrag von und mit Dr. Ilona Bürgel

November 14, 2019

 

 

In den vergangenen Jahren konnten wir schon zweimal Frau Dr. Ilona Bürgel für einen Vortrag bei uns gewinnen. In diesem Jahr wählten wir das Thema „Die Kunst des guten Umgangs mit sich und anderen in Zeiten der Veränderung“.

 

Da wir mit unserer Krankheit Multiple Sklerose täglich vor Veränderungen und neue extreme Herausforderungen gestellt werden, war es nahe­liegend, uns fachfrauliche Hilfe zu holen. Frau Dr. Bürgel ist darin eine hervorragende Trainerin. Mit Ihrer positiv motivierenden Art gibt sie uns immer wieder neue Denkanstöße und Tipps zur Bewältigung des Alltags.

 

In der heutigen Zeit sind es immer wieder der Leistungsdruck und Zeitmangel nicht nur in der Arbeitswelt, schnell richtig zu reagieren. Mit einer chronischen neutralen Erkrankung wie der Multiplen Sklerose, ist das nicht immer einfach. Es entstehen Fehlentscheidungen mit weitreichenden gesundheitlichen Nebenwirkungen. Frau Dr. Bürgel zeigte uns am Nachmittag des 14. November 2019 mögliche Ursachen auf und gab uns Tipps zur Vermeidung.  

 

Kritische Faktoren für Stress:

  • Zu schnell

  • zu viel

 

Emotionshirn vs. Denkhirn:

Das Emotionshirn ist sehr stark und kann das Denkhirn ausschalten.

Emotionshirn wird nicht erwachsen -> Logik ade!

Als Beispiel: Recht haben wollen – sehr emotionsgesteuert, aber häufig „Zeitverschwendung“.

 

Katastrophisches Gehirn

  • Negative Aspekte stehen im Denken im Vordergrund

  • Wo ist unser Fokus?

  • Mit welchen Gedanken beschäftigen wir uns?

  • Was wir denken sehen wir! (Also Brille wechseln! Bestätigungsirrtum!)

 

Wichtige Frage zum Thema „Sorgen machen“:

Beschäftige ich mich mit einer Information oder einer Spekulation?

  • Fokussieren und selbst entscheiden, womit ich mich befasse!

  • Einfache Möglichkeit dafür:  Signale/ Töne am Handy/ laptop ausschalten

  • Gehirn kann nicht „wegdrücken“!

 

Stress ist eine Sucht – Das Gehirn gewöhnt sich an Stresshormone.

 

„Weniger vom Falschen“

1 Ärger ist kontraproduktiv

2 Angst blockiert

3 Ungeduld

 

„Mehr vom Richtigen“

1 Lassen Sie es sich gut gehen! – Selbstgemachte positive Emotionen

2 Engagement für andere

3 Soziale Kontakte – Freunde stärken uns/ unser Immunsystem

 

„Unfreundlichkeit macht das Gehirn zehn Jahre älter.“

 

Wir danken Frau Dr. Ilona Bürgel und der IKK Klassik für den informativen und lehrreichen Nachmittag

 

 

 

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